Unter dem Stichwort „Unfall Kind / Straßenbahn“ wurde die Seeheimer Wehr am Donnerstag (21. März) um 18.26 Uhr alarmiert.

Auf dem am Ortseingang Jugenheim gegenüber der Straße „In den Pfifflergärten“ gelegenen Straßenbahnübergang war ein jugendlicher Radfahrer von einem in Richtung Darmstadt  fahrenden  Straßenbahnzug erfasst worden.

Beim Eintreffen der Feuerwehr wurde der Verletzte bereits vom Rettungsdienst versorgt.

Durch Einsatzpersonal und Sanitäter der Feuerwehr wurden bis zum Eintreffen weiterer Kräfte des Rettungsdienstes Unfallzeugen, Angehörige sowie der Straßenbahnfahrer betreut. Des Weiteren sicherte die Feuerwehr die Einsatzstelle und sperrte diese ab. Erstmals gelangte auch die mobile Sichtschutzwand der Seeheimer Feuerwehr gegen Neugierige zum Einsatz. Zudem unterstützten im weiteren Einsatzverlauf Feuerwehrleute den Rettungsdienst.

Der Jugendliche wurde schwer verletzt in ein Krankenhaus eingeliefert.

Neben der Feuerwehr mit rund 30 Kräften und sechs Fahrzeugen waren drei Rettungswagen, Notarzt, Organisationsleiter Rettungsdienst, Polizei sowie der Notdienst der HEAGmobilo vor Ort. Ein Notfall-Seelsorger befand sich zudem im Seeheimer Feuerwehrstützpunkt im Einsatz.

Während der Einsatzdauer und Unfallaufnahme war die Landesstraße 3100 zwischen den Einmündungen Burkhardtstraße in Jugenheim und der und Philipp-März-Straße in Seeheim bis gegen 19.30 Uhr voll für den Verkehr gesperrt. Hierzu waren ebenfalls Feuerwehrkräfte und -fahrzeuge eingesetzt.

Copyright alle Fotos: Feuerwehr Seeheim (Klaus Kraft)

 

 

 

Weitere Einsätze:

Zur brandschutzmäßigem Absicherung von Landung und Start eines Rettungshubschraubers auf dem Gelände des Feuerwehrstützpunktes im Rahmen eines Verletztentransports wurde die Wehr am Vormittag des Donnerstag (14. März) tätig.

Eine Katze, die einen Baum im Bereich „Im Grund“, auf den sie geklettert war, nicht mehr eigenständig verlassen konnte, retteten Seeheimer Einsatzkräfte am Vormittag des Montag (20. März).

Am Donnerstag (21. März) wurde die Feuerwehr Seeheim um kurz nach 09.00 Uhr fast zeitgleich  zu zwei Einsätzen gerufen: Ein Löschfahrzeug rückte  wegen einer Richtung Ober-Beerbach gesichteten unklaren Rauchentwicklung aus. Die Erkundung ergab, dass der Rauch von einem angemeldeten Nutzfeuer ausging. Die Drehleiter und das Einsatzleitfahrzeug rückten zur Unterstützung des Rettungsdienstes im Rahmen eines medizinischen Notfalls nach Bickenbach aus.

„Person in Aufzug eingeschlossen“ lautete die Meldung, mit der am Freitag (22.März) um 11.41 Uhr die Wehr  zum Lufthansa-Center alarmiert wurde. Die Erkundung vor Ort führte zu keinem Ergebnis. Vermutlich war wohl eine technische Störung in einem Aufzug in der Tiefgarage die Ursache.