Zu einer dringenden Türöffnung rückte die Seeheimer Feuerwehr am Sonntag (23. Dezember) in die Tannenbergstraße aus, brauchte jedoch nicht tätig zu werden, da die Tür bereits anderweitig geöffnet worden war.

Einen  Großeinsatz der Feuerwehr und hohen Sachschaden löste am späten Nachmittag des Heiligabend (Montag, 24. Dezember) ein Brand in einem Zweifamilienhaus in der Freiligrathstraße in Seeheim aus. Die Bewohner waren zum Zeitpunkt des Brandausbruchs nicht zuhause. Nachbarn wurden auf den Brand aufmerksam und verständigten über Notruf die Feuerwehr. Bei Eintreffen der um 17.01Uhr alarmierten Einsatzkräfte aus Seeheim und Jugenheim stand die Küche der Wohnung im ersten Obergeschoss in Vollbrand und das Gebäude war stark verraucht. Mit Atemschutz ausgerüstet drang die Feuerwehr im Innenangriff zum Brandherd vor und konnte das Feuer in kurzer Zeit unter Kontrolle bringen und damit eine Ausdehnung der Flammen auf weitere Räumlichkeiten sowie auf den Dachstuhl verhindern. Vorsorglich wurde auch ein Außenlöschangriff vorbereitet sowie die Drehleiter für eine eventuell erforderlich werdende Brandbekämpfung im Dachbereich in Stellung gebracht. Durch Hitzestrahlung und Brandrauch wurden die weiteren im ersten Obergeschoss gelegenen Räumlichkeiten erheblich in Mitleidenschaft gezogen. Nachlösch- und Belüftungs- und Sicherungsarbeiten nahmen noch etliche Zeit in Anspruch. Um kurz nach 18.30 Uhr konnte die letzten Feuerwehrkräfte die Einsatzstelle verlassen. Das Haus, insbesondere aber das erste Obergeschoss, ist derzeit unbewohnbar. Verletzt wurde niemand. Die betroffenen Hausbewohner kamen bei Familienangehörigen unter .Im Einsatz befanden sich insgesamt rund 45 Kräfte der Feuerwehr mit 14 Fahr-zeugen. Zudem waren Rettungsdienst und Kräfte der Polizei vor Ort zugegen. Die Einsatzleitung hatte Gemeindebrandinspektor Stefan Katzer. Bezüglich der Ursache des Feuers ermittelt die Polizei.

Copyright alle Fotos: Feuerwehr Seeheim (Klaus Kraft)

Noch im Gerätehaus anwesend, wurden die Einsatzkräfte um 18.50 Uhr erneut zu einem Einsatz angefordert. Auf Grund eines medizinischen Notfalles musste im Rahmen der Unterstützung des Rettungsdienstes eine Person mit der Hilfe der Krankentragen-Lagerung der Drehleiter aus dem Obergeschoss eines Wohnhauses in der Bergstraße befördert werden.